Startseite   -  Impressum   -  Datenschutz
 

01.03. - 10.03. und 03.09. - 12.09. - Die Weide

Die Weide war der Aspirinbaum der Germanen. Die Rinde enthällt Salizylsäure, Grundstoff bei der Aspirinherstellung, der heute synthetisch hergestellt wird. Am bekanntesten sind wohl die Salweide deren Blüten schon ab Februar erscheinen und die Trauerweide, die mit ihren langen hängenden Ästen Melancholie verbreitet. So sagte man der Weide nach, dass sie zum Tode verleitet, die Sehnsucht nach einer besseren Welt stillt. Nun, wenn die Winde durch das Geäst wehen, wirkt es auch leicht verspielt. Der Aufenthalt im Ätherkörper verleitet tief in sich zu gehen, bei der Sinnsuche. Trauerweiden heben sich auch das ganze Jahr von der Umgebung und von anderen Bäumen ab. In allen Jahreszeiten ist die Weide schön und nützlich.

Der Weidenmensch

besitzt Einfühlungsvermögen, erkennt und erfasst sofort alle Lebenssituationen.  Er ist biegsam wie eine Weidenrute, passt sich überall an. Bescheidenheit und Demut sind ihm in die Wiege gelegt. Mitmenschen finden bei ihm immer Trost und Zuwendung. Ein künstlerisch begabter Mensch, der Schönheit sehr schätzt. Er träumt von einem eigenen Heim, schönen Kleidern, Schmuck .........und einer heilen Welt. Zwei Herzen wohnen oft in seiner Brust, einmal verträumt-melancholisch, ein andermal wechselhaft und unruhig. Auch in der Liebe zeigt sich dies, ist aber einfühlsam und zärtlich, fühlt sich nur oft unverstanden. Der Weidenmensch wählt von zwei Wegen immer den schwereren. Die Weide – der Weltenmensch