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Schwarzerlen sind magische Bäume für Frauen

Die Schwarz-Erle, auch Roterle (Alnus glutinosa)

Die Schwarz-Erle, auch Roterle genannt                                                                              Die Borke der Schwarzerle färbt sich im Alter schwarz. Merkmale: Bis zur Spitze durchgehender Stamm, gestielte rotbraune, klebrige Knospen, die schon im Herbst sichtbar werden. Auch die etwas spärlich behaarten Zweige sind etwas klebrig.                             glutinosa = zuckerhaltig, klebrig.  Die Blätter sind meist an der Spitze eingekerbt  und am Rande gewellt. Im Vergleich zur Grauerle sind die Blätter dort spitz zulaufend.

Schon ab Februar blühen die männlichen Kätzchen an den Enden der Zweige. (Mit Haselnuss gemeinsam.)  Das Holz eignet sich sehr gut für Bauten die im Wasser stehen. So soll Venedig auf Erlen und Eichenpfosten aufgebaut sein. Für Bootsstege wird das Holz gerne verwendet. Im Moor eingeschlossene Erlen- Baumstämme können Jahrtausende überstehen.

Spirituelles. Fällt man eine Erle, färbt sich das Stockholz rot, als ob sie blute. Man fügt der Erde Wunden zu, hieß es und mied die Bäume, die man auch Roterle nennt.  Man sagt, sie fördert die mediale Begabung und die weibliche Sinnlichkeit.  Letzteres kann ich schlecht ausprobieren. Aber ein Hauch von Mystik umgibt die Erle schon allein von ihrem Standort her.  In Mooren oder anmoorigen Gebieten ist sie oft von Nebelschwaden umgeben. So lässt sich auch auf natürliche Art erklären, warum man Erlen mied. Vom Frühjahr bis Ende
des Sommers ist die Tropfflüssigkeit und die Mückenplage recht unangenehm.  Dafür aber wieder ökologisch sehr wertvoll. Erstaunlich ist der Baum auch in Hinsicht der Herbstfärbung. Er hat nämlich keine. Die Blätter bleiben grün und sehr lange am Baum haften.

Spirituelles:

Bisher habe ich nur eine Erzählung einer jungen Frau, die mir eine Bank unter Erlen zeigte, auf der sie oft saß. Ihre Wahrnehmung war die, dass sie sich schon fragte, was hier vorginge. Ihr war, als ob im Gras jemand liefe. Sie sah, wie das Gras sich bewegte. Obwohl sie niemand sah, hatte sie das sichere Gefühl, dass sie nicht alleine ist.  Weil sie sich ängstigte, besuchte sie den Ort nicht mehr. Erlen kannte sie bis dahin nicht.  

Medial begabte Menschen würden unter Erlen leichter Kontakt zur Anderswelt finden.