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Trauerbuche, eine Varietät der Rotbuche

Die Rotbuche (Fagus silvatica)

Der Name kommt daher, weil das Stammholz im Alter gern zu einem Rotkern neigt.  So werden die meisten Buchen ertragreicher vor dem 200sten Lebensjahr geerntet.                 Sie hat grüne Blätter und die Blutbuche die fälschlicherweise als Rotbuche bezeichnet wird, hat auf der Oberseite rot gefärbte Blätter. Das kommt daher, weil dort mehr Karotine als Chlorophyll vorhanden sind.

Wichtigster einheimischer Laubbaum. Kann 30 bis 45 M hoch werden. Bis 6 M Umfang.  Die Buche ist ein bestandsbildender Waldbaum, liebt kühleres Klima und kommt bis auf eine Höhe von 1700 M vor, dort aber nur noch als Krüppelform. Bildet gern mit Tannen oder Kiefern Bestände. Sie hatte einst den Urwald des Schwarzwaldes mit geprägt. Verträgt Schatten recht gut, stellt aber höhere Ansprüche an den Boden. Mineralstoffhaltig und gut feucht soll er sein. Das Holz enthält antiallergische Stoffe und wurde somit gern für Schulmöbel verwendet. Heute ist das zu teuer geworden. (Teure Gesundheit oder teure Krankheit)

Beobachtungen:                                                                                                              Wer sich die Mühe macht, Buchenstämme einmal genauer anzusehen, wird eine Fülle von Unterschieden entdecken, so wie uns das Gesicht eines Menschen viel sagen kann ohne das der Mund spricht. Dunkle unterschiedlich große Flecken am Stamm weisen auf  einen langlebigen Pilz hin, der in der Rinde wächst. (Ascodichena rugosa)  Die Flecken können zu einer Gesamtfläche zusammenwachsen und bilden manchmal eine scharfe Grenze nach oben, so daß es den Anschein hat, der untere Teil des Stammes wäre schwarz angestrichen. Dies ist gar nicht so abwegig, da die Fichten zum Schutz gegen Schälschäden des Rotwildes mit einer teerartigen Masse bis 2 M hoch gestrichen werden. Das Wild will aber nichts von der Buche, höchstens im Winter bereichern die Knospen junger Bäume das knappe Nahrungsangebot.-Dort wo der Wasserdampf aus der Luft an den rauhen Stellen der Rinde kondensieren kann, bilden sich gerne einzellige, kugelige Grünalgen.  Oftmals kann man auch bei ihr eine scharfe Abgrenzung am Stamm erkennen. Inwieweit die Grünalge und der Pilz voneinander abhängig sind, ist noch nicht erforscht. In feuchten Mulden findet man Buchen, die dauerhaft von einer Moosdecke überzogen sind. So kann das Moos auch als Hygrometer für die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit eines Jahres dienen. Nicht die augenblickliche sondern die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit kann somit erkannt werden. Auch die Grünalge kann wie der Pilz jahrzehnte alt werden. Später kommen sog. Schlafmoose hinzu. So konnte man in einem naturbelassenen Wald die feuchtere dauerhafte Luftströmung erkennen und die Naturvölker mieden diese Plätze als Lager. Buchen auf trockenen Standorten sind dann von verschiedenen Flechtenarten bewachsen, vor allem auf der Sonnenseite.                                                                      Die Wurzelanläufe weisen im Alter Ringe oder Runzeln auf, die an die Hautrunzeln der Fingergelenke erinnern. Vermutlich kommt das vom überschüssigen Dickenwachstum im oberen Teil des Anlaufs, das sich nicht im Stamm verbreitern kann.

An manchen Buchen sind rombisch aufgeplatzte Stellen zu sehen, die vom Kleiber bei der Nahrungssuche verursacht wurden. Oder Längsrisse bildeten durch gefrorenes Wasser schöne Muster.

Manche Bäume haben sich im Laufe eines Lebens im Wuchs gedreht. Nach Auskunft der forstlichen Versuchsanstalt in Freiburg gibt es keine wissenschafliche  Erklärung. Weder Wasseradern oder wechselnde Lichtverhältnisse haben sich bestätigt. Als Rutengänger weis ich, dass sie auch in größere Höhe einer Strahlung ausweichen wollen.                                Ein Phänomen sind die Waschbrettbuchen, oder auch Rippelbuchen. Keiner hat eine einleuchtende Erklärung für das Entstehen der Wellen auf einer Seite. Aber eine interessante Beobachtung wurde gemacht. Die Wellen zeigen zwischen Norden und Osten. Dies haben sie übrigens mit den Endmoränen der  Karseen des Schwarzwaldes gemeinsam.  (keine Regel ohne Ausnahmen) Wie bei anderen Bäumen auch, kommt das Dickenwachstum nach dem Längenwachstum. Die ersten 2 bis 3 Wochen nach einsetzen des Saftflusses, werden für das Längenwachstum verbracht.

Buchenasche enthält sehr viel Pottasche und wurde so zur Laugenherstellung verwendet. Buchenasche zum Wäschewasche, hieß es früher.

Alles hat 2 Seiten, nur die Buchecker die hat drei. Sie enthalten giftige Blausäure, deshalb darf höchsten eine Handvoll am Tag gegessen werden.. Bei größeren Mengen wurden sie abgekocht. Buchenöl ist unbedenklich, die Säure bleibt im Presskuchen zurück.                Rund 13 Kg Bucheggern braucht man für 1 Ltr. Buchenöl.

Der spirituelle Teil:

Sie gilt als die weise Großmutter des Waldes. Vielleicht der stärkste Mond-  und Trostbaum. Die Germanen ritzten ihre Runen in Buchenstäbe, das Werfen galt dann als Weissagung.

Ihren lateinischen Namen hat die Buche vom keltischen Fagus, dem großen Waldgeist.

Ihr Energiefeld klärt wirre Gedanken, damit meine ich; wenn man vor lauter Terminen und unerledigten Dingen nicht mehr weis, wo der Kopf steht, ist es Zeit eine Buche aufzusuchen. Auch der Typ, der sich selbst gern unter Druck setzt um besonders gut zu sein und deswegen unter Verspannungen oder Migräne leidet, sollte diesen Baum besuchen. In der Farbentherapie wird das Maigrün der Blätter eingesetzt. Es ist  besonders intensiv und sticht vom Dunkelgrün der Nadelbäume ab. Bei Unwohlbefinden im Kopfbereich sollte das Maigrün längere Zeit  betrachtet werden.                                                                                                          Ich selbst suche gern eine Buche auf, um zur Ruhe zu kommen. Der Aufenthalt in der Aura eine Buche brachte mir manche Antworten.

Wettervorhersage: Steht im November noch das Buchenholz im Saft, So wird der Regen stärker als der Sonne Kraft, ist es aber starr und fest, sich groß Kälte erwarten lässt.          Der Buche war also die Fähigkeit der Zukunftsweissagung zugedacht.  Vor den Eichen sollst du weichen, und die Weiden sollst du meiden, zu den Fichten flieh mitnichten, doch die Buchen sollst du suchen.                                                                                                               Es gibt eine statistische Zahl die das belegt. 357 mal schlägt der Blitz mehr in eine Eiche als in eine Buche ein. Aus meiner Erfahrung weis ich aber, dass das Aufsuchen von Fichten auch nicht ratsam ist. Diesen Baum haben wir am meisten nach Blitzschlägen aufarbeiten müssen. Und bisher habe ich nur eine Buche gesehen die vom Blitz getroffen wurde.

Die Buche ist der Lebensbaum für am 22.12. Geborene.