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Platanen können sehr groß werden, kein Baum für den Garten.

Die Platane (Platanus vulgaris)

Als Parkbaum wird heute gern die Kreuzung von abendländischer und morgenländischer Art gepflanzt.  Griechisch: Platos heißt weit ausgebreitet.´                                                        Bis 40 M hoch. Stattliche Exemplare im Mediterranbereich. BHU von 10 Metern sind möglich Die Platane ist kein Gartenbaum. Sie braucht einen Mindestabstand bei Gebäuden von 20 Metern, oder sie bedarf von Zeit zu Zeit einen Rückschnitt. Die Wurzeln sollten keine Rohrleitungen erreichen.                                                                                                 Bei guten Bedingungen entwickelt sich ein gerader, hoher Stamm, wenn sie beispielsweise auf Wasser oder radiästetischen Linien steht wird der Stamm knorrig, wulstig.

Schuppige und farbige Rindenhaut, die sich von Zeit  zu Zeit erneuert. Blätter ähneln dem Ahorn, sind aber wechselständig angeordnet.(5lappig)                                                    Beide Geschlechter befinden sich auf einem Baum, (einhäusig) die weiblichen Blüten sind oben. (wie bei Tanne, dadurch soll eine Selbstbefruchtung verhindert werden) Nach der Befruchtung bilden sich kleine, stachelige Kugeln, die kleine Nüsschen enthalten und von verschiedenen Finken im Winter gern gefressen werden.                                              Die Verbreitung der Platane geschieht in erster Linie durch Schößlinge.                               Sie eignet sich nicht als Waldbaum, weil sie viel Licht benötigt. Sie meidet trockene Kalkböden und sucht die geschützten Lagen in Flußniederungen auf. Aus diesem Baum wird das Funier Pearl wood (Perlholz) geschält, dass auch im Gitarrenbau verwendung findet.

Vor etwa 300000 Jahren gab es in der Umgebung vom heutigen Hanover noch wilde Platanen. Nach fossilen Funden in Grönland gibt es die Platane schon seit 90 Mill. Jahren.

In Asien, den Balkanländern und Nordamerika hat die Art die Eiszeit überlebt. Dort findet man sie heute noch wildwachsend.

360 vor Christus führten die Römer die Platane in Rom ein. In Lybien soll ein römischer Konsul 18 Gäste in dem hohlen Stamm einer Platane beherbergt haben. 1640 in Europa eingeführt. Wie alle Gastbäume Deutschlands ist es dem Adel zu verdanken, dass wir heute so große, 200 – 400 Jahre alte Bäume bewundern können.                                                                 Spirituell habe ich wenig Erfahrung mit dem Baum. Er ähnelt aber sehr dem Charakter des Ahorns. Die Gestalt einer Platane ist aber sehr auf Aufnahme ausgerichtet. (Betrachte Stand von Ästen und Blättern.)

In Gaggenau habe ich eine Platanus orientalis vor der Konrad Adenauer Brücke entdeckt. Alles andere sind P. ocidentalis oder P. hispanica.

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