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Hainbuchen sind mit der germanischen Geschichte eng verbunden.

Die Hainbuche, Hagebuche oder Weisbuche. (Carpinus betulus)

Ein ganz interessanter Baum, oder Strauch, der unter dem Dach der großen Waldbäume unauffällig seine Aufgaben erfüllt. Ein Baum der 2. Reihe. Kein Sturm wirft eine Hainbuche um. Das Holz ist das härteste bei uns und wurde in Zeiten von Eisenmangel als Ersatz verwendet. So kam der Name Eisenholz auf. Brinellhärte bis 146, (Eiche ca. 65)hat aber nichts mit dem Afrikanischen Eisenholz zu tun. (Pockholz, Brinellhärte über 150) Selten sieht man eine vom Pilz ausgehöhlte Weisbuche. Ihre Fähigkeit immer wieder auszuschlagen und ihre gute Industrieverträglichkeit  lassen den Baum unverwüstlich erscheinen.  So lässt sich dieser Baum auch zu einem Hagbaum (Naturzaun) oder –Strauch schneiden. Auch ein geeigneter Gartenbaum, da er gut Licht verträgt. Wenn er von anfang an frei steht, wird er selten höher als 20 M. Er lässt sich gut in Form schneiden.

Die heilkundigen Frauen der Germanen (Hagezissen) hatten ihren Kräutergarten hinter einem „Hag“ aus Hainbuche und Schwarz/Weisdorn. Dieser Natur-Zaun war undurchdringlich für Bären und Wölfe.

Man sagt, dass die Hainbuche unsere Wünsche kennt und hilft, sie zu erfüllen. Dabei geht es aber nicht um materielle Wünsche. Ich habe schöne Erfahrungen nach Hainbuchenmeditation gemacht.  Die beste Zeit ist wohl der Mai und Juni um seine sehnsüchtigen Wünsche für das Jahr mit Hilfe des Baumes in den Äther zu geben.