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Esche: (Fraxus excelsior) altnord. Ask

Mal weiblich mal männlich, mal einhäusig, mal zweihäusig, oder alles beide, diese Variation beschreibt die Esche. Sie wird  200 – 300 Jahre alt und kann sich je nach Standort und Umgebung zu einem sehr breiten, oder hohen Baum entwickeln. Die Esche ist ein Baum, den man im Winter an den dicken, schwarzen, vierkantigen Knospen erkennen kann.  Sie bietet festes, elastisches Holz für Gerätestiele und Turngeräte.                                                     Bis ins 20 Jhd. Hinein galt Eschenlaub als beliebtes Laubfutter.  Die Esche erreicht eine Höhe von ca. 35 M. und erhält als letzter Baum im Jahr die Blätter. Die Eschenrinde wird als Chinarindenersatz verwendet.

Mythologie                                                                                                                    Eine Esche weis ich, sie heißt yggdrasil, die Hohe benetzt mit hellem Nass, von dort kommt der Tau, der in Täler fällt, immergrün steht sie am Urdbrunnen.        Ein Vers aus der Edda

Ask und Embla (verm. Ulme) = waren die ersten Menschen in der germanischen Mythologie. Nach der Sintflut durch das Blut eines Riesen wurden 2 Baumstämme ans Ufer getrieben, eine Esche und Ulme. Die Götter hauchten ihnen das Leben ein.

Mythologisch der Weltenbaum, (Yggdrasil) der alle Ebenen des Lebens verbindet. Odins Baum (siehe Eibe).  Am Fuße des Baumes lebten die 3 Schicksalsgöttinnen, die Nornen, die die Lebensfäden und die Schicksale der Menschen in den Händen hielten. 2 weise Nornen waren wohlgesonnen, eine dunklere Norne verhielt sich missgünstig. Urd war die Norne der Vergangenheit, Werdandi der Gegenwart und Skuld die der Zukunft.  Unter der Esche entsprangen die 3 Brunnen Wergelmir, Mimir, göttliche Quelle des Allwissens und Urd, Quelle des Schicksals.                                                                                                              Urd war also die Norne der Vergangenheit und der Brunnen des Schicksals. Das könnte darauf deuten, dass wir unser jetziges Schicksal aus der Vergangenheit begründen müssen. 

Der Baum des Odins deshalb, weil er neun Tage in der Esche hing um Runenkundig zu werden und die Zauberei zu erlernen. (siehe Eibe)  Der Zauberstab der Druiden war aus Eschenholz. Mit ihm beschwörte man den Regen und die zerstörerische Kraft des Wassers.

Daraus entwickelte sich die Wetterregel: Kommt die Eiche vor der Esche, ist im Sommer große Wäsche, kommt die Esche vor der Eiche, ist im Sommer große Bleiche.

Spirituelles: Eigene Erfahrungen habe ich noch keine mit diesem Baum gemacht.                Der Aufenthalt im Ätherkörper des Baumes soll seelische und körperliche Verhärtungen lösen und die Leber und Nierenfunktion anregen. Sie hilft die Begabung eines Menschen zu entfalten. Hildegard von Bingen nannte den Baum, Sinnbild der Einsicht.                            Energieaufnahme über die Hände ohne Berührung, oder durch meditative Verbindung mit dem Baum in Kontakt treten. (aus „Bäume helfen heilen“, von Manfred Himmel)

Übrigens ist auch die Esche sehr stark mit Mutter Erde verbunden. Sie bricht bei Sturm eher ab, als dass sie sich entwurzeln liese. Auch das ist für jeden Sturm eine Herausforderung. Wind gegen Wasser

Lebensbaum für 25.5. – 3.6. und 22.11. – 1.12. Geborene.