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Der giftigste Baum bei uns, die Eibe, die Beeren können jedoch sehr gesund sein, wenn man die giftigen Kerne ausspuckt. Auf keinen Fall schlucken!

Die Eibe (Taxus baccata)

Der Totenbaum der Kelten, der Waffenbaum der Germanen und später der Römer. Einer der 3 magischen Bäume, wie auch Holunder und Schwarzerle. Alle 3 haben den Hang zur Vermittlung mit der Anderswelt.                                                                                 Warum sollte die Eibe nicht der Weltenbaum gewesen sein? Alles an einer Eibe ist giftig, ausser dem roten Samenmantel (Aurillus). Dieser ist recht schmackhaft und soll auch gesund sein´. Die Kerne aber dürfen nicht verschluckt werden. 3 Kerne könnten schon ein Kind töten.

Man sagt, in ihrer Aura (im Sommer, über 30 grad, viele Stunden, wenn nicht sogar Tage) könnte man in Kontakt mit seinen Ahnen treten. (Odin)  Die Umgebung ist nachweislich mit dem Gift Taxin angereichert, das in größerer Konzentration Haluzinationen hervorruft.  Es wird von einer immergrünen Weltenesche berichtet, die Esche ist Sommergrün, die Eibe aber das ganze Jahr. Im altnordischen hieß die Eibe barrascar, was übersetzt Nadelesche bedeutet.

Die Eibe ist ein Baum der Polarität: Taxin = Gift,  Taxol = Wirkstoff bei Krebs, vitaminreiche Beeren – todbringende Kerne.                                                                                            Die Eibe ist eine Ausnahme unter den Nadelbäumen. Davon abgesehen, dass sehr giftig ist.   1. Sie bildet keine Zapfen aus, ist also keine Konifere                                                          2. Sie fruchtet 2-4 Jahre später, wegen einer Keimhemmung                                               3. Ihr Holz hat keine Harzkanäle

Ein Kräuterbuch aus dem Jahre 1730 berichtet, dass der ganze Baum giftig sei, ja auch der Schatten desselben schädlich sei. So wurden Pfeile und Speere im Krieg mit dem Gift behandelt. Cesar beschreibt, dass ein Keltenführer mit Eibengift Selbstmord begann, als die Römer nicht mehr aufzuhalten waren.

Für 1 kg Taxol brauchte man ca. 3000 Eiben. Heute - synthetische Herstellung.            Ein Eiben-Speer fand man in Niedersachsen, der steckte in einem Mammut und ist 150 T Jahre alt. Auch die Römer fertigten ihre besten Waffen aus Eibenholz.

Die Eibe ist ein Schattenbaum. Eiben, die von Anfang an in der Sonne stehen, vertragen diese gut. So war es in der Rokokozeit Mode die Eibe in Form zu schneiden.

Die Römer nannten die Eibe Taxus, was sich von strafen ableitet. Das altdeutsche Wort ist Iwa, was aber auch Bogen und Armbrust hieß. Deshalb findet man die ältesten Eiben in der Nähe von Schlössern und Burgen. Bögen aus Eibenholz waren die wichtigste Kriegswaffe. Um 13-14 Jht. war es in England Pflicht, dass die Männer das Bogenschießen an Feiertagen übten. Im 16 Jht. stand die Eibe dann sogar vor der Ausrottung. Sie steht jetzt unter strengem Naturschutz.

Die Eibe war schon immer am meisten von Zauberei umgeben. Im Norden wohnte der Bogenschütze Ullrich, der Sohn des Thor in Ydalir dem Eibenwald in Aasgard.   Eine Rune hatte das Zeichen von Ihwaz, der germanischen Bezeichnung für Eibe.  Der Rune und dem Baum wurden Schutz vor Krankheit und Geistern nachgesagt.  Der Eibe sagt man zukunftsweisende Träume voraus, oder Kontakt zu seinen Ahnen.                                                                 Eiben werden sehr alt. Bis 3000 Jahre ist ein Baum in Schottland und 2000 Jahre der älteste Baum Deutschlands.

Meine Erfahrung mit diesem Baum ist die innige Kontaktaufnahme mit der Natur. Unter einer Eibe wächst nichts, alles ist rein, als ob auch die Atmosphäre gereinigt sei.

Lebensbaum für am 3.11. – 11.11. Geborene