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Junge Douglasie

Die Douglasie (Pseudotsuga Menziesii)

Dieser Baum gab es schon vor der Eiszeit in Europa, ist aber dann ausgestorben.     1795 wurde er in Amerika wieder entdeckt und durch den Botaniker Douglas ca. 1825 wieder nach England gebracht. Ab 1840 verbreitete sie sich in Deutschland.

Sie wird bei uns bis 50 m hoch im warmen Kalifornien sogar bis 100 m. Der Rekord soll bei 133 m liegen. Damit gehört sie mit dem Mammut- und Eukalyptusbaum zu den größten jemals existierenden Lebewesen. Baumumfänge von 10 m sind dort keine Seltenheit. Das Holz ist ohne Imprägnierung sehr dauerhaft und von schöner Maserung, wird aber nach ein paar Jahren ohne Behandlung unansehlich.

Das Maigrün ergibt einen wohlschmeckenden, Vitamin Chaltigen Sirup, der als Brotaufstrich und Erkältungsmittel genutzt wird.

Das Spirituelle: In der nordischen Mythologie kann sie nicht erscheinen, aber sie gehört wie die Fichte und Tanne auch zu den Kieferngewächsen. Enthält sehr viel ätherisches Öl und die Nadeln duften wunderbar. Bei meinen Berg-Wanderungen stärke ich gerne meine Lungen durch Inhalieren der zerriebenen Nadeln. Generell wirken die ätherischen Öle der Nadelbäume auch antiseptisch.

Als bei Rückenbeschwerden keine Fichte zugegen war,  überlegte ich mir, dass die Douglasie eigentlich eine ähnliche Wirkung haben müsste wie die Fichte, denn beides sind Kieferngewächse. Es hat funktioniert.  Die über die Hände vermittelte Energie kann sehr stark sein.  An heißen Sommertagen riecht man den Schweiß der Douglasien. Wohl der einzige angenehme Schweißgeruch.

Die beeindruckenste Douglasie steht in Enzklösterle in der Nähe der Kirche