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02.01. - 11.01. und 05.07. - 14.07. - Die Tanne

Gemeint ist hier die Weistanne Abies alba, die nicht mit der Fichte (im Volksmund Rottanne) verwechselt werden darf. Die Fichte haben die Kelten wohl kaum gekannt, da sie ein Bewohner des höheren Berglandes war. Die Tanne entwickelt im Alter ihre individuelle Persönlichkeit. Jeder Baum sieht dann anders aus. Die Atmosphäre in einem Tannenwald ist ungewöhnlich rein und klar. Sie wirkt wohltuend auf die Atmung. Mit Tannenharz räucherte man auch die Wohnungen und Ställe, um schlechte feinstoffliche Einflüsse zu vertreiben. Die ätherischen Öle in den Nadeln haben eine antiseptische Wirkung. Das Holz ist gegen Säure und Wasser resistent, daher suchten die Germanen Tannen bei Gicht und Rheuma auf.  In unseren Wäldern verbreitet sich immer mehr die amerikanische Küstentanne, da haben selbst Forstwirte ihre Schwierigkeiten beim unterscheiden. Die zerriebenen Nadeln duften aber nach Citrus, die heimische Tanne riecht harziger. Atemübung: Die Nadeln zerbrechen und zerreiben, tief durch die Nase einatmen und tief durch den Mund ausatmen. Die meditative Verbindung mit einer Tanne ist wohltuend für die Atmung, bei Gicht und Rheuma.   

Der Tannenmensch

Er ist gütig, voll Harmonie und kann vernünftig denken. Ehrgeizig, begabt, fleißig und macht immer alles bestens. Tief in sich hat er ein Urvertrauen zum Leben  Der Tannengeborene hat immer wieder Mut und Kraft zum Neubeginn. Beherrschung, noble Haltung, Seelengröße und Persönlichkeit zeichnen ihn aus. Er bewahrt sich aber gern seine Unabhängigkeit. Probleme und Feindschaften bereinigt er rasch. Er liebt das Schöne und Edle in "jeder Gestalt".  In der Liebe großzügig im Geben und Nehmen, aber oft unzufrieden.  Das Auskommen ist ihm nicht immer leicht. "Tannen" täuscht man nicht .